Zur BAJA 500 startet das All German Motorsports (AGM) mit schnellem Fahrerquartett. Neben Armin Schwarz und Martin Christensen starten im zweiten AGM-Buggy Armin Kremer und  Baja-Debütant Andreas Aigner.

sanfelipekremerbild1.jpgSchwerin (Pressetext AMG/pb):
Am heute beginnenden Wochenende (05.-07. Juni 2009) steigt auf der mexikanischen Halbinsel Baja California die gleichnamige SCORE BAJA 500, dritter von fünf Läufen zur bestbesetzten und am härtesten umkämpften Offroad-Rennserie der Welt.
Das kalifornisch-deutsche Team AGM bläst mit zwei topbesetzten Buggys zum Angriff. Neben der bekannt schnellen und erfolgreichen Paarung Armin Schwarz (D) und Martin Christensen (USA), die mit ihrem Class-1-Buggy beim vorangegangenen Lauf, der SCORE San Felipe 250 erneut auf das Podium in der „Unlimited“-Topklasse stürmten, wird auch das neuformierte Fahrerduo im zweiten, rund 640 PS starken AGM-Buggy, starten. aignerbild2.jpgAls Fahrerkollege des mehrfachen Deutschen-, Europa- und Asien-Pazifik-Rallyemeisters Armin arminkremerbild1.jpgKremer (Severin) wird mit Andreas Aigner (A) erstmals auch der aktuelle Produktionswagen-Rallye-Weltmeister ins Lenkrad greifen. Der Sprung könnte für den 24-jährigen Österreicher kaum größer sein. Aigner wechselt vom 280 PS-Serien-Produktionswagen in einen „Unlimited“-Buggy mit rund 640 PS.
Der legendäre Geländeritt über 432,32 Meilen (knapp 860 km) gilt neben der über die doppelte Distanz führende SCORE BAJA 1000 (19.-21.11.) als der ultimativer Härtetest für Mensch und Maschine.
Rund 300 Teilnehmer haben zur SCORE BAJA 500 genannt. Beim „Draw“, der so genannten Ziehung der Startplätze, wurde dem AGM-Duo Schwarz/Christensen die Startnummer 102 zugeteilt. Damit geht Startfahrer Schwarz hinter 24 „Trophy Trucks“ (850 PS-Monster) als zweiter der Class-1-„Unlimited-Buggys auf die Strecke. Kremer/Aigner sind cksbild3.jpgmit Startnummer 110 vier Minuten nach ihren Teamkollegen an der Reihe. Startfahrer Kremer, der hier im Vorjahr ebenfalls sein Baja-Debüt gab, weiß: „Bei 30-Sekunden-Startintervallen ist es wichtig, zügig aus dem Verkehr rauszukommen, um nicht dauernd den Staub der Konkurrenten zu schlucken“. Zudem müssen Schwarz und Kremer aufpassen, dass zwar Tempo gemacht wird, dabei die Buggys aber nicht überbeanspruchen werden.
Die BAJA 500 ist lang und brutal, die Pisten sind Härtegrad 10, schlimmer geht es kaum. Gefahren wird nonstop bei Tag und Nacht. Nur wer das Ziel nach 20 Stunden  noch nicht erreicht hat, ist draußen. Die Topteams werden für den spektakulären Geländeritt kaum mehr als die Hälfte brauchen.
Foto (4): AGM; Armin Kremer bei der San Felipe 250; Andreas Aigner; Armin Kremer; Martin Christensen/Armin Kremer/Armin Schwarz