Die neunte Generation des Mitsubishi Lancer trat im November 2007 an. Die neue Mittelklasse-Sportlimousine bestach mit modernem Design in vier Ausstattungsvarianten. Zunächst nur mit einem 2,0-Liter Dieselmotor ausgestattet, folgte im Frühjahr 2008 mit dem 1,8-Liter Benziner (143 PS) eine weitere Antriebsquelle. Zum Herbst 2008 wurde nun die Lancer Modellreihe um die Fließheckvariante „Sportback“ und den Supersportler „Evolution“ ergänzt.

Bispingen (pb): Die neunte Generation der New Lancer Sportlimousine (Vorstellung autoreport-pb; 10.11.2007) stammt aus dem europäischen Mitsubishi-Designzentrum Trebur bei Frankfurt/Main und ist seit Mitte November 2007 auf dem deutschen Markt als Lancer 2.0 DI-D (Preis ab 21.490,-€) im Angebot. Sein Dieselaggregat stammt aus dem VW-Konzern, es ist der bekannte 2.0 TDI P-D mit 140 PS, im Lancer gekoppelt mit einen 6-Gang-Schaltgetriebe und einem geschlossenen Diesel-Partikelfiltersystem. Im Frühjahr 2008 folgte als alternative Antriebsquelle ein Benziner (1,8-Liter-MIVEC-Motor) mit 143 PS (Preis: 19.250,-), wahlweise mit 5-Gang-Schaltgetriebe oder der innovativen 6-Stufen-CVT-Getriebeautomatik (Aufpreis: 1.500,-). Vorstellung autoreport-pb ; 16.03.2008.

Mitsubishi Lancer Sportback Bild1Die neue Lancer-Baureihe wurde nun um das „Sportback“-Modell Mitsubishi Lancer Sportback Bild3(Fließhecklimousine/Kombi) erweitert.
Der Mitsubishi Lancer wurde 1973 erstmals vorgestellt, zeigte über acht Generationen hinweg einen akzentuierten Produktcharakter, geprägt von anspruchsvoller Technik, hoher Zuverlässigkeit, klarer Formensprache und rennerprobter Performance – bei den heckgetriebenen Modellen der Jahre 1973 bis 1987 ebenso wie als Fronttriebler (ab 1982). Der Mitsubishi Lancer weist Gene aus dem Motorsport auf, im Verlauf seiner Modellkarriere entwickelte sich der Lancer zu einem vollwertigen Motorsportgerät. Im Jahre 1996 holte Armin Kremer (Severin) in einem Mitsubishi Lancer Evo III als erster Ostdeutscher den Rallye DM-Titel nach Mecklenburg und im Jahre 2003 gewann Kremer die Asia-Pacific-Championship im Lancer Evo VIII.

Mitsubishi Lancer Evolution Bild4aDie neue Modellversion „Evolution“ wird von dem Hochleistungstriebwerk „4B11“ angetrieben. Dieser Vollaluminium-Zweiliter-Vierzylinder-Turbomotor leistet 295 PS. Wahlweise kann der Lancer Evolution mit 5-Gang-SST-Getriebe oder mit dem innovativen „TC-SST“-Getriebe mit Doppelkupplung geordert werden.

Das Motorenangebot für den Lancer Sportback ist identisch der Lancer Sportlimousine. Ein 1,8-Liter BenzinerMitsubishi Lancer Sportback Bild1 mit 143 PS, wahlweise mit Fünfganggetriebe oder einem 6-Stufen-CVT-Getriebe und ein 2,0-Liter Dieseltriebwerk mit 140 PS und Pumpe/Düse-Einspritzung (VW-Lizenz).
Die Fünftürer-Fließheckvariante Sportback besticht mit sportlichem Charakter, hohem Nutzwert und eigenständigen Design. Ihre sportliche Präsenz kombiniert die Fließhecklimousine mit vielfältiger Variabilität. Die umklappbare Rücksitzbank (60:40 Teilung), ein höhenverstellbarer Laderaumboden und Fondsitzlehnen mit automatischer Umklappfunktion, bieten Ladevolumen von 288/344 Liter (je nach Position des Laderaumbodens) bis 1.394 Liter (VDA-Norm).
So wie die Sportlimousine bietet auch der Sportback vier Ausstattungsversionen (Inform, Invite, Intense und Instyle), Preis ab 19.250,-€.
Mitsubishi Lancer Evolution, Bild4Fazit nach ersten Fahrkilometern: Der Lancer Sportback gefällt mit seiner umfangreichen Variabilität im Platz- und Raumangebot. Der „Super-Sportler“ Evolution ist eine reine „Fahrmaschine“, hat Power ohne Ende und fährt sich mit dem innovativen Doppelkupplungsgetriebe trotz des Beschleunigungswerte von 0 auf 100 km/h in 6,3 Sekunden noch recht angenehm „ruhig“. Dazu tragen im hohen Maße die Hightech-Elemente „S-AWC“ (Super All Whel Control) in Verbindung mit der Stabilitätskontrolle „MASC/MATC“, das Mittendifferenzial „ACD“, ein Sport-ABS und die Giermomentregelung „S-AYC“ bei. Preis: ab 45.950,- (Handschalter) und ab 53.850,- (Doppelkupplungsgetriebe). Foto (5): P. Bohne