In den 60er und 70er Jahren sorgten sie weltumspannend für ein endloses Summer-Feeling: die legendären Dune Buggys. Eine Erfindung aus Kalifornien; jetzt neubelebt für Deutschland und Europa.

Pressepräsentation VW Beetle Dune in Noordwijk (NL), Foto: VW

Pressepräsentation VW Beetle Dune in Noordwijk (NL), Foto: VW

Noordwijk (pb): Beetle Dune, jetzt kehrt dieses einzigartige Feeling zurück mit dem Crossover-Modell Beetle Dune. Als Coupé und Cabriolet sorgt der „Dune“ dafür, dass der Fahrspaß im Sommer gut werden kann. Mit kraftvoll dimensionierten Karosserie-Applikationen und breiten Reifen im Stile der Dune Buggys. Individualisierung bedeutet in diesem Fall aber auch Veredelung. Und deshalb zeigt der „Dune“ innen wie außen exklusive Ausstattungsfeatures. Damit folgt er einer Tradition, die bei Volkswagen einst mit den Käfer Cabriolets von Hebmüller und Karmann begann. Bereits 1971 bewiesen Open-Air-Versionen des Käfer, dass ein knackig-freches Lifestyle-Modell auch auf der Basis von Großserientechnik möglich ist. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Für Volkswagen markiert der Beetle Dune einen Auftakt, die komplette Modellreihe soll fortan eine einzige Hommage an den Spaß am Fahren sein. Welches Automobil könnte das besser als der Beetle – das unkonventionellste Auto der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Ein Auto als Lebensgefühl. Wer sich für den zwischen 77 kW/105 PS und 162 kW/220 PS starken Beetle Dune entscheidet, kauft mehr als ein Auto – es ist ein Lebensgefühl, es ist die Freiheit, individueller unterwegs zu sein als viele andere Autofahrer. Ok so, weil der Beetle ein Globetrotter ist; konstruiert und designt in Deutschland; gebaut und adoptiert in Mexiko; beliebt in Asien, Europa und, wie zu allen Zeiten, in den USA.
Der Beetle Dune ist eine eigenständige Linie innerhalb der Modellreihe. Zu erkennen ist das Crossover-Modell an seiner erhöhten Bodenfreiheit, der verbreiterten Spur, den schwarzen

VW Beetle Dune Cabrio; Foto: P. Bohne

VW Beetle Dune Cabrio; Foto: P. Bohne

Radlauf- und Schwellerverbreiterungen, 18Zoll-Leichtmetallfelgen des Typs „Canyon“, den eigenständigen Stoßfängern mit Diffusoren für die Front- und Heckpartie, den verkleideten Seitenschwellern und „Dune“-Schriftzügen im Bereich der Silhouette. Ein Crossover der Neuzeit; frontgetrieben und effizient; robust wie einst die Dune Buggy, aber auch edel und stilvoll.  Souverän kommt die in weiten Teilen neu gestaltete Frontpartie zur Geltung. Geblieben sind typischen Rundscheinwerfer. Optional machen Bi-Xenonscheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht die Nacht zum Tage. Gleich drei Elemente dominieren den Heckbereich: der große Spoiler, die neu mit dem Beetle Dune eingeführten LED-Rückleuchten (Serie) und der ebenfalls neu gestaltete Stoßfänger.                                                                                                                                                                              Bestellt werden kann der Beetle Dune in sieben unterschiedlichen Farbtönen. Neu im Programm sind das „Sandstorm Yellow Metallic“ und „White Silber“, weiterhin stehen die Farben „Dark Bronze Metallic“, „Schwarz“, „Pure White“, „Platinum Grey Metallic“ und „Deep Black Perleffekt“ zur Auswahl.
Der Beetle ist anders. Das war er immer. Und das gilt auch für das Interieur. Da ist die relativ steil stehende Frontscheibe, da ist das Dash Pad, das innovative Technologien und Bedienelemente mit lackierten Oberflächen und einem Handschuhfach à la luftgekühltem Käfer verbindet. Da sind die optionalen Zusatzinstrumente oben auf der Instrumententafel, da ist viel Raum und Komfort für vier Personen.
Zur erweiterten Interieur- und Funktionsausstattung des Beetle Dune gehören im Vergleich zur bereits gehobenen Ausstattungsversion „Design“ (inkl. Klimaanlage) über die optische Individualisierung hinaus folgende Details: automatische Fahrlichtschaltung (mit Tagfahrlicht, „Leaving home“-Funktion und manueller „Coming home“-Funktion), Sportsitze mit Lendenwirbelstützen vorn, Sitzheizung vorn, beleuchtete

Cockpit VW Beetle Dune; Foto: VW

Cockpit VW Beetle Dune; Foto: VW

Make-upSpiegel, zwei Leseleuchten vorn (mit Kulissenbeleuchtung), Geschwindigkeitsregelanlage, automatisch abblendender Innenspiegel, Regensensor, beheizte Scheibenwaschdüsen vorn, ParkPilot und Berganfahrassistent. Optional stehen zudem Leder-Sportsitze (Typ „Vienna“) in „Titanschwarz“ zur Verfügung.

VW Karman Buggy; Foto: P. Bohne

VW Karman Buggy; Foto: P. Bohne

Apple und Google sind an Bord. Jeder Beetle, und damit auch der Dune, verlässt das mexikanische Werk Puebla serienmäßig mit dem 5-Zoll-Infotainmentsystem „Composition Colour“ Richtung Europa. Optional gibt es die 6,3-Zoll-Systeme „Composition Media“ und „Discover Media“ (plus Navigation). Alle drei Anlagen gehören zur neuesten Generation des Modularen Infotainmentbaukasten (MIB).
Volkswagen bietet den Beetle Dune in fünf Euro-6-Motorversionen an: drei Benziner (TSI) und zwei Diesel (TDI). Es sind Vierzylinder-Direkteinspritzer mit Turboaufladung; stets serienmäßig an Bord ist ein Start-Stopp-System plus Rekuperationsmodus sowie ein 6-Gang-Schaltgetriebe. Die TSI entwickeln 77 kW/105 PS, 110 kW/150 PS und 162 kW/220 PS. 81 kW/110 PS und 110 kW/150 PS leisten die TDI. Bis auf den 110-PS-TDI können alle Motoren mit einem automatischen 6- oder 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) kombiniert werden.

Fazit nach ersten Fahrkilometern: Er begeistert, der neue Beetle Dune, insbesondere als Cabrio. Und wenn man dann als Kontrastprogramm einen alten VW Karman Buggy aus dem Jahre 1971 fährt, offenbart sich der Fortschritt moderner Fahrzeugdynamik nachhaltig.