Sechs Fahrer aus dem ADAC Opel Rallye Cup wurden zur Sichtung 2017 eingeladen. Mit dabei das Team Nico Kracher/Ella Kremer. Diese heutige Sichtung bestimmt den Förderpiloten des ADAC Opel Rallye Junior Teams für das Jahr 2018.. Dem Sieger winkt ein spannendes Einsatzprogramm im Werks-Opel ADAM R2

Rüsselsheim/Schwerin (pb): Das ADAC Opel Rallye Junior Team entwickelte sich zur Erfolgsgeschichte. Seit der Gründung des gemeinsamen Rallye-Werksteams von Opel und ADAC zur Saison 2014 haben seine Fahrer in allen Meisterschaften, in denen sie angetreten sind, die Titel in der R2-Kategorie errungen. 2014 wurde Marijan Griebel (Hahnweiler) Deutscher Meister, 2015 und 2016 feierten der Schwede Emil Bergkvist sowie Griebel die Titel in der Junior-Europameisterschaft (FIA ERC Junior). Sechs Nachwuchsfahrer träumen in diesem Jahr von derselben großen Chance. Zum bereits fünften Mal bildet die ADAC

Kracker/Kremer, Opel Adam, WM-Lauf Rallye Deutschland 2017
Foto: P. Bohne

3-Städte Rallye als Saisonfinale des ADAC Opel Rallye Cup den Rahmen für den Kampf um das Fördercockpit im Werks-ADAM R2. Sechs junge Fahrer, darunter das Team Nico Kracher (Siedenburg)/Ella Kremer (Severin), haben sich für die Sichtung qualifiziert.

Die sechs Kandidaten sind: Tom Kristensson (26 J), Schweden, Jacob Lund Madsen (22 J), Dänemark, Calvin Beattie (22 J), Nordirland, Nico Knacker (20 J), D/Siedenburg, (derzeit Rang 4 im ADAC Opel Rallye Cup, Tim Novak (23 J), Slowenien, Tom Kässer (20 J), D/Winnenden.

Vier Sichtungs-Module kommen zur Anwendung:
Fahrtechnik: Beobachtungen zu Fahrstil und Fahrtaktik an den Wertungsprüfungen
Fahrzeugtechnik: Technisches Verständnis, Abstimmung eines Rallyeautos
Leistungsdiagnostik: Körperliche und mentale Fitness, physiologischer Status
Persönlichkeit: Auftreten gegenüber Medien, Sponsoren und Öffentlichkeit

Der Gewinner der Sichtung wird anlässlich der Meisterehrung des ADAC Opel Rallye Cups am Samstagabend (21.10.) im Haslinger Hof in Kirchham bekannt gegeben. Der neue Förderpilot des ADAC Opel Rallye Junior Teams absolviert dann im kommenden Jahr 2018 ein anspruchsvolles Einsatzprogramm im 190 PS starken Werks-ADAM R2, dem derzeit erfolgreichsten Fahrzeug seiner Kategorie.

Im finalen Kampf um die Deutsche Rallyemeisterschaft befinden sich: Fabian Kreim (Skoda Fabia R5, Fränkisch-Krumbach, Dominik Dinkel (Skoda Fabia R5, Rossach) und Rene Mandell (Hyunda i20 R5, Sommerkahl. Ein Wörtchen mitreden wollen hier auch Marijan Griebel (Hahnweiler, Peugeot 208 T16 R5) und Sepp Wiegand, Vize-Europameister 2004 (Zwönitz, Skoda Fabia R5).

Nachtrag: Zwischenwertung nach 4 von 10 WP: 1. Gründauer, BMW 320 iS, 2. Dibkel, Skoda Fabia R5 + 2:57,0, 3. Kreim, Skoda Fabia R5 + 3:03,4, 4. Griebel, Peugeot 208 T16 + 3:16,2, 5. Gassner jun Hyundai i20 R5 + 3:21,5, 6. Wiegand Skoda Fabia R5 + 3:58,9

Opel Adam Cup: 1. Kristenssen, 2. Madsen + 7,7 sec, 3. Novak + 39,6, 4. Kässner + 40,4, 5. Munster + 44,4, 6. Knacker/Kremer + 55.0 sec

Fortgang am morgigen Sonnabend WP 5 – WP 10, Ergebnisse bitte im Rallyemagazin verfolgen. Ich bin eine Woche außer Haus ohne Internetzugang.

Nachtrag: Für das Team Nico Kracker/Ella Kremer war die ADAC 3-Städte-Rallye vorzeitig beendet, Unfall auf der WP 7

Saison-Gesamtwertung: Platz 5 mit 129 Punkten