Aus dem Subaru Forester ist mit der dritten Generation ein richtiges SUV geworden. Und damit stellt er eine echte Alternative zu VW Tiguan, Toyota RAV4, Honda CR-V, BMW X3 und einigen anderen Modellen  dar. Erster und zweiter Generation war der Forester eher ein Pkw-Kombi, nun ist er ein modernes SUV.

Subaru Forester Bild1Kronberg (pb): Subaru ist der weltweit größte Hersteller von Allrad-Pkw, brachte bereits 1972 den ersten allradgetriebenen Pkw auf den Markt. Mehr als acht Millionen Allrad-Fahrzeuge wurden von Subaru bisher weltweit vertrieben. Die japanische Marke hält seit 30 Jahren an Boxermotor und Allradantrieb fest, setzt vorrangig auf Qualität und Kundenzufriedenheit. Seit 1980 vertreibt Subaru in Deutschland Allrad-Pkw, Sitz der Subaru Deutschland GmbH ist Friedberg.
1997 stieg Subaru mit dem Forester ins boomende SUV-Geschäft ein, doch der Forester war mehr Kombi als SUV – zumindest was das Design betraf.
Technisch war der Forester I und II schon immer ein SUV, ein Allradauto mit erhöhter Bodenfreiheit. Doch das Auto sah immer wie ein Pkw-Kombi und nie so wie ein Geländewagen oder SUV aus.
Nun mit der dritten Generation ist dies anders, der neue Subaru Forester wurde „erwachsen“, legte in Länge (7,5 cm),Subaru Forester Bild2 Breite (4,5) und vor allem Höhe (+ 11 cm) zu. Nun weist er die Proportionen anderer SUV auf, in Länge (4,56 m) und Höhe (1,70m) entspricht der Subaru so ziemlich dem BMW X3, in der Breite (1,78 m) aber ist er sieben Zentimeter schmaler. Dies ist auf engen Straßen und im City-Verkehr ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
Subaru Forester-Präsentation zur Markteinführung im Snow-Funpark Wittenburg, Subaru-Händler H&L Automobile Schwerin, Bild 3Zur Markteinführung Ende März 2008 gab es zunächst nur eine Motorisierung, 2,0-Liter Vierzylinder Boxermotor mit 150 PS. Ab Herbst 2008 wird auch der weltweit erste Diesel Boxermotor von Subaru für den neuen Forester verfügbar sein.
Serienmäßig ist der Forester mit dem Subaru-typischen permanenten Allradsystem „Symmetrical AWD“ mit Zentraldifferential und Visko-Kupplung ausgestattet. Beim Fahrwerk setzt subaru auf sein „Dynamic Chassis Control Concept DC 3, das für eine filigrane Feinabstimmung der wesentlichen Fahrzeugkomponenten im den Bereichen Komfort, Sicherheit und Alltagstauglichkeit setzt.
Die vier Ausstattungsvarianten Trend, Active, Comfort und Exclusive stehen zur Option. Vier Personen reisen äußerst bequem im neuen Forester 2.0X bzw. in der Top-Version 2.0XS. Ihr Gepäck findet Platz im glattflächigen Laderaum mit 450 Litern Ladevolumen, hilfreich der elektromagnetische Öffner der Heckklappe. Das Umklappen der RücksitzeSubaru Forester Cockpit Bild4 funktioniert recht leicht mit einem Handgriff, wobei nur die Lehnen auf die Sitzflächen klappen. Damit vergrößert sich das Ladevolumen auf beachtliche 1.610 Liter. Eine 12-Volt-Steckdose und mehrere Verzurrhaken im Gepäckraum erfreuen den Nutzer ebenso wie das serienmäßige vollwertige Ersatzrad. Der Forester ist auch ein „Zugtier“, nimmt bis zu 2.000 kg (gebremst) an den Hacken. Preis: 23.900,- bis 33.800,-€. Foto (4): P. Bohne