Vierter WM-Start vom Team Armin Kremer/Klaus Wicha im Subaru Impreza WRX STi in diesem Jahr. Auf Sardinien soll verlorener Boden nach den zwei Überseestarts in Mexico und Argentinien aufgeholt werden. In der Produktion-Wertung letzte Chance für das Team Kremer/Wicha. Start  Freitag 21.06.13 ab 06:30 Uhr, Zielankunft Sonnabend ab ca. 19:00 Uhr.

servicepark_olbia.jpgOlbia (pb): Nach umfangreichen Test vor Ort am Montag herrscht Optimismus im Subaru-Team Armin Kremer (Severin) und Klaus Wicha (Bad Hersfeld). Nach den technisch begründeten Problemen in Übersee (autoreport-pb berichtete), ist dieser WM-Lauf auf Sardinien die letzte Chance für Armin Kremer sein Saisonziel – Gewinn der Production-Wertung – zu realisieren. Konkurrent Nicolas Fuchs (Peru/Mitsubishi) hat bereits vier Siege in der Wertung der Produktionswagen. Sollte er sich jetzt wieder vor Kremer platzieren, hat dieser keine Chance mehr sein Saisonziel zu ereichen.
Der von Stohl-Racing (Wien) vorbereitete Subaru Impreza WRX STi wurde umfangreich revidiert. Neues 300 PS Antriebsaggregat, dazu der Wechsel zum Reiger-Fahrwerk. Armin Kremer: „Bin sehr zufrieden mit dem Fahrverhalten des Autos. Wir haben am Montag umfangreiche stohl_racingolbia.jpgTestkilometer zurückgelegt, es passt zu den Streckenverhältnissen hier auf Sardinien“.
Dienstag und Mittwoch waren „Trainingstage“ für Kremer/Wicha, heißt Anfertigung des Aufschriebs für die Ansage des Co-Piloten auf der WP. Klaus Wicha: „Viele, viele Seiten geschrieben – rund 200 – muss ich alles noch ins Reine bringen“. Zum Charakter der Strecke Wicha: „Highspeed-Passagen wechseln mit sehr engen Passagen und kurvigen Abschnitten, vielfach loser Sanduntergrund bedeutet auch viel Staub und gefährlich spitze Steine, spektakuläre Wasserdurchfahrten und einige atemberaubende Sprünge“.
subaruimprezawrxsti_service.jpgArmin Kremer: „Wir sollten in der Lage sein ein gutes Ergebnis einzufahren. Entscheidend ist, möglichst viele Punkte zu sammeln um den verlorenen Anschluss zu unserem Konkurrenten Nicolas Fuchs aufzuholen. Die Rallye Sardinien ist ganz schön extrem, auch durch die Hitze. Dazu knifflige Schotterpisten, Auto und Reifen dürfen nicht zu stark zu strapaziert werden. Entscheidend ist hier, Situationsbezogen die richtige Balance zwischen Angriffslust und vertretbaren Speed zu finden“.

Foto (3): P. Bohne