Ignis, der Kompakte von Suzuki ein Multitalent auf Minifläche

München (PR/pb): Zuwachs im umkämpften Segment der Kompaktwagen: Suzuki präsentiert seinen Ignis. Ignis nennen die Japaner ihren neuen „Großraum-Zwerg“. Der Name soll von Feuer zeugen, wurde von Ignition (engl.: Zündung) abgeleitet. Das scheint allerdings ein wenig übertrieben, denn eine Rakete ist der Ignis nicht. Auch kein Feuerwerk der Gefühle entlädt sich nach dem Einstieg, nüchternes Plastic-Interieur suggeriert, was der Ignis letztlich auch ist: Ein vernünftiges Auto ohne Schnörkel und Zierrat, praktisch vom Armaturenbrett bis zum Laderaum – ordentlich, aber nicht aufregend.

Fünf Personen passen in das mit 3,61 Metern stadtgerechte kurze und äußerlich recht ansprechende Auto bequem hinein. Sie haben genug Platz, genießen von leicht erhöhten Sitzen gute Rundumsicht. ABS, Frontairbags, Servolenkung, elektrische Fensterheber und elektrisch verstellbare Außenspiegel gehören zur Serienausstattung. Alle Varianten des neuen Kompakt-Japaners werden zunächst nur mit dem neu konstruierten 1328-Kubikzentimer-Aluminiummotor ausgeliefert.Das flotte 83-PS-Aggregat bewies beim ersten Fahreindruck Drehfreude und Laufruhe bis ca. 160 km/h. Mit 6,4 Liter Super auf 100 km (Allrad 6,9; Automatik 7,3) ist der Kraftstoffverbrauch angemessen.

Der Ignis baut auf dem Fahrgestell des radstandsgleichen, in der Karosserie aber etwas längeren Suzuki Wagon R+ (bei Opel als Agila im Angebot) auf. Es gibt ihn als 3- und 5-Türer mit 5-Gang-Getriebe oder 4-Gang-Automatik. Der Fünftürer kann neben Frontantrieb auch als Allradler geordert werden, dann beträgt seine Bodenfreiheit 175 mm (Serie 165 mm). Das macht ihn mit Allradantrieb tauglich für leichtes Gelände.

Fazit: ein solides Neuangebot in der Kompaktklasse. Der Dreitürer kostet 21.900,- DM, für den Fünftürer sind nur 500,- Mark Aufpreis zu zahlen. Wer noch mehr Ausstattung wünscht, kann Allradantrieb (1.900,-), Automatikgetriebe (1.990,-) und eine Klimaanlage (1.690,- DM) ordern. Er bekommt dafür ein solides Auto, das allen Anforderungen des Alltages gerecht wird und auch den Weg zum Sportplatz, Gewässer oder Landhaus nicht scheut.

21.12.2000

Peter Bohne