All German Motorsports (AGM) bereit für heutigen Hardcore-Ritt,  AGM-Pilot Armin Schwarz will Vorjahreserfolg wiederholen, erster Saisonstart für den Mecklenburger Armin Kremer.
sanfelipebild1.jpg San Felipe/Schwerin (AGM-Info/pb): Der Empfang ist herzlich, die Aufgabe hammerhart. Mit offenen Armen und noch mehr Respekt werden die Teilnehmer der SCORE San Felipe 250 auf der mexikanischen Halbinsel Baja California empfangen. Kein Wunder – gilt der zweite von insgesamt fünf Saisonläufen doch als der härteste aller Baja-Ritte. Der Andrang ist dementsprechend groß: Über 200 Nennungen liegen für die exakt 232,2 Meilen (374,1 km) lange Geländehatz vor.
Gut 20 Teams darf der Sieg bei der Hardcore-Hatz rund um San Felipe zugetraut werden: Allen voran Robby Gordon (USA, Dakar 2009 3. Gesamtrang) der beim Saisonauftakt in Nevada die Nase vorne hatte. Vorne mitmischen wollen auch die beiden rund 640 PS starken AGM-Buggys. Beim Zulosen der Startnummern erhielten Armin Schwarz/Martin Christensen die Nummer 104. Armin Kremer, der bei seinem San Felipe 250-Debüt über die gesamte Distanz ins AGM-Lenkrad greift, tobt mit Startnummer 111 genau dreieinhalb Minuten nach seinem deutschen Rallye-Kollegen los.
Das Ziel der kalifornisch-deutschen Mannschaft ist klar. „Das gleiche Resultat wie im Vorjahr würde mir reichen“, bajalasvegasbild1.jpgsagt Schwarz und erinnert an die sensationelle Erfolgsfahrt 2008. Nach über vier Stunden Wüsten-Wahnsinn fuhren sie mit einem Vorsprung von gerade einmal zwölf Sekunden als Sieger über die Ziellinie. „Warum sollte das nicht erneut klappen“, macht Christensen eine erneute Kampfansage. „Auch in diesem Jahr hatten wir wie auch 2008 zum Saisonauftakt viel Pech (technischer Ausfall, Drehzahlbegrenzer) und nun bei der ‚250er’ nichts zu verlieren“.
Das im südkalifornischen Escondido ansässige AGM-Team hat sich akribisch vorbereitet. „Die Buggys wurden komplett überholt und im Detail weiterentwickelt“, weiß Schwarz-Copilot Bryan Lyttle zu berichten. Vor dem Rennstart diente ein Testtag den beiden deutschen Rallye-Assen und Teamchef Christensen um noch erforderliche Feinabstimmung an beiden Renn-Buggys vorzunehmen.
sanfelipebild2.jpg Auch Armin Kremer ist zuversichtlich: „Hier habe ich im vergangenen Jahr das erste Mal überhaupt im AGM-Buggy gesessen und war sofort infiziert. Auch wenn ich die ‚250er’ erstmals im Wettbewerbs bestreite, rechne ich mir was aus.“ Warum auch nicht? Schon bei der Primm 300 im vergangenen Sommer hatte Kremer eine Podiumsplatzierung vor Augen bis ihn das Getriebe seines Buggys im Stich lies. Martin Christensen macht Mut: „Auch wenn die Belastungen für den Fahrer hier extrem hoch sind, Armin ist in guter Form. Zudem ist der Ritt über die 250 Meilen für ihn auch ein guter Test zur SCORE BAJA 500.“  Foto (3): AGM