Rußpartikelfilter-Förderung kann rückwirkend zum 1. Januar 2006 starten

Mit dem heutigen Beschluss des Bundesrates ist der Weg für die steuerliche Förderung der Nachrüstung von Diesel-Pkw mit Rußpartikelfiltern frei. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel dankte allen, die sich für die Förderung eingesetzt haben, und empfahl den Autofahrern, schnell nachzurüsten. „Ein Partikelfilter ist gut für die Luftqualität in den Innenstädten und die Gesundheit von Jung und Alt. Die Nachrüstung entlastet auch den Geldbeutel – wer sofort handelt, spart am meisten“, so Gabriel.

Das Gesetz tritt zum 1. April 2007 in Kraft. Die Nachrüstung von Diesel-Pkw mit einem Partikelfilter wird rückwirkend ab dem 1. Januar 2006 unterstützt. So werden auch diejenigen belohnt, die bereits nachgerüstet haben. Wer einen Diesel-Pkw mit einem Filter nachrüstet, erhält einmalig eine Entlastung bei der Kfz-Steuer von 330 Euro und braucht den Aufschlag von 1,20 Euro pro 100 cm3 Hubraum für Fahrzeuge ohne Filter nicht zu zahlen. Damit spart er oder sie im Durchschnitt nochmals 100 Euro.

Gabriel: „Jeder Autofahrer und jede Autofahrerin kann durch die Nachrüstung etwas für die Umwelt tun und gleichzeitig den Wiederverkaufswert des Fahrzeugs erhöhen. Und wer zukünftig in eine Umweltzone nach der Kennzeichnungs-Verordnung einfahren möchte, kann mit der Nachrüstung die Voraussetzung dafür schaffen, in eine bessere Schadstoffgruppe zu kommen. So kann schnell aus einer roten Plakette eine gelbe oder sogar aus einer gelben Plakette eine grüne werden.“

Das Kapitel der Nachrüstung sei mit dem Gesetz nicht abgeschlossen, sondern beginne erst jetzt richtig. „Ich fordere alle Beteiligten – Nachrüst-Hersteller, das Kfz-Handwerk, die Autoindustrie, die Automobilclubs, die Umweltverbände und die Medien – auf: Machen Sie mit und unterstützen Sie die Nachrüstung mit Partikelfiltern!“, so Gabriel.

Hinweis: Über die Einzelheiten der Förderung informiert ein Faltblatt, das unter www.bmu.de heruntergeladen werden kann. Eine Papierversion kann bestellt werden unter service@bmu.bund.de.

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)