Wer mit der Umrüstung auf Winterreifen bis zum ersten Schneefall wartet ist schlecht beraten. Denn oft kommt die weiße Pracht plötzlich über Nacht. Ein spontaner Reifenwechsel scheitert in der Regel dann an überfüllten Werkstätten. Empfehlung: von O bis O auf Winterreifen.
contiwintercontactts830pbild2schnee.jpgHamburg(pb): Es sind längst nicht nur die typischen Winterbegleiterscheinungen wie Nässe, Eisglätte und Schnee, die die Griffigkeit der Reifen stark mindern. Vielmehr wirkt sich speziell die Außentemperatur auf die Gummimischung der Reifen und somit auf deren Fahreigenschaften aus: Sommerreifen haben ihr Optimum im Temperaturbereich von + 10° bis + 40° C. Unterhalb von + 7° C verhärten sie und verlieren so die wichtige Haftung zur Fahrbahn. Winterreifen dagegen bleiben dank ihres höheren kältetauglichen Silica- oder Naturkautschukanteils bei Kälte weicher und elastischer. So können sie sich besser der Fahrbahnoberfläche anpassen und haben mehr „Grip“. Also bitte von Oktober bis Ostern (O bis O) auf Winterreifen (siehe bitte auch Text Winterreifen von O bis O vom 05.11.2008 / www.autoreport-pb.de).
Continental präsentierte rechtzeitig vor dem ersten Wintertagen seinen neuen Winterreifen ContiWinterContakt TS 830 P, dieser contiwintercontact_ts830bild1_1.jpgHightechreifen ist auf Fahrerassistenzsysteme wie ESC abgestimmt. Sein asymmetrisches Profil sorgt für gutes Handling und sicheres Fahren, 27 Größen zwischen 16 und 18 Zoll sind verfügbar, Freigabe bis 270 km/h.
contiwintercontact_ts830pbild4dr_andreastopp.jpgDr. Andreas Topp, Continental: „Der TS 830 P ist für Reifengrößen 16 bis 18“ in den Geschwindigkeitsbereichen H, V und W. Er bietet beste Fahrleistungen auf winterlichen, nassen und auch auf trockenen Straßen. Neueste Technologien wurden eingesetzt, sein Lamellendesign unterstützt insbesondere die Wirkung von ESP“.
Mit dem ContiWinterContact TS 830 P haben die Reifenentwickler von Continental einen neuen, besonders ausgewogenen Winterreifen entworfen. Dazu wurde das asymmetrische, arbeitsteilige Profil so gestaltet, dass die Reifenaußenseite mit ihren stabilen Klötzen hohen Grip beim Kurven fahren und die exakte Umsetzung der Lenkbefehle gewährleistet. Die Reifeninnenseite ist so ausgelegt, dass ihre Profilelemente eine Vielzahl von Griffkanten ausbilden können, um bei verschneiter oder vereister Fahrbahn ein Maximum an Kraftübertragung für Anfahren und Bremsen zu bieten. Durch eine Vielzahl von Kanälen zwischen den Profilblöcken ist bei Nässe eine schnelle und sichere Entwässerung der Bodenaufstandsfläche möglich.
contiwintercontact_ts830pbild3auto.jpgDamit die Fahrwerkeingriffe des ESC (Elektronische Stabilitätskontrolle) möglichst direkt übertragen werden, wurde der neue ContiWinterContact TS 830 P mit einer 0-Grad-Sinuslamellierung versehen, die auf die Übertragung von Längskräften ausgelegt ist. Mit diesen Lamellen können auch Querkräfte gut übertragen werden, so dass auch bei Fahrzeugen, die nicht mit einem ESC ausgestattet sind, die Lenk- und Bremsbefehle direkt umgesetzt werden.
Durch die Verteilung der Profilblöcke im Verhältnis von 2:1 auf der inneren Reifenschulter kann sowohl das Handling auf Schnee wie auch auf trockener Straße deutlich angehoben werden. Gleichzeitig wird so das Abrollgeräusch des Reifens verringert. Durch die ausgewogene Reifenkontur sowie das gleichmäßige Abriebverhalten kann der neue ContiWinterContact TS 830 P seine sicheren Fahreigenschaften über die ganze Lebensdauer hin aufrecht erhalten.
Foto (4): Conti (3), P. Bohne;  Vortrag Dr. Andreas Topp, Continental