Kremer mit Ausfall auf WP 3 – Probleme auch für Leader Ogier

Trier (pb): Vor dem ersten Start am heutigen Freitag gegen 7:00 Uhr leichter Regen. Nach den ersten zwei WP gestern lag der Severiner Armin Kremer auf Gesamtrang 13 und in seiner Klasse WRC02 auf Platz 4. Der Pole Robert Kubica (Citroen DS3 RRC) wurde hier seiner Favoritenrolle voll gerecht und führte vor dem Briten Elfyn Evans (Ford Fiesta R5) und Sepp Wiegand im von Skoda Deutschland eingesetzten Fabia S2000. Platz 4 für Armin Kremer mit 16,6 sec. Rückstand zu Wiegand.
Kremer im Service-Park Trier zum ersten Tag mit zwei WP: „Das Auto läuft sehr gut. Wir tasten uns heran und wollen morgen alles aus dem Auto und uns herausholen“.
Doch dies ging voll daneben. Am heutigen Freitag leichter Regen am Morgen. Kremers Reifenwahl: Vorne zwei soft, hinten hart und zusätzlich   zwei harte Pneus als Reserveräder.
Die WP 3 „Mittelmosel“ über 22,95 km forderte sogleich ihre ersten Opfer. Prominentster Betroffener: Sebastien Ogier (VW Polo R WRC) mit Ausritt, aber er konnte das WP-Ziel noch mit eigener Kraft erreichen. Schlimmer traf es Armin Kremer, mit dem Heck hinten links Einschlag Leitplanke. Der Fiesta RRC drehte sich und weiterer Einschlag vorne. Kühler kaputt, Weiterfahrt nicht möglich.
Stohl-Racing wird versuchen, den Fiesta wieder einsatzbereit zu bekommen für einen Re-Start am morgigen Sonnabend.
Ogier verlor 2:33,3 min. auf die Bestzeit von Therry Neuville (13:33,9 min), liegt nach der WP 3 nur noch auf Gesamtrang 12. Neuer Leader: Jan-Matti Latvala (VW Polo R WRC) vor Neuville und Sordo.  Sebastien Ogier konnte die WP 5 und 6 nicht mehr absolvieren, Ausfall wie Armin Kremer in der WP 3.

20:00 Uhr im Servicepark Trier, Armin Kremer: „Auto ist nicht so erheblich beschädigt, Reparatur erfolgte. Wir können am morgigen Sonnabend zum Re-Start antreten.“ Zur Wirkung kommt das Rallye 2 Reglement, heißt: Kremer erhält füt jede heute nicht absolvierte WP fünf Strafminuten zusätzlich auf die Bestzeit in der WRC 02 Klasse.

Nach 8 von 16 WP in Führung: Jari-Matti Latvala (FIN, VW Polo R WRC) vor Thierry Neuville (+ 7,3 sec) und Daniel Sordo (+26,3).

Im Opel Rallye Cup liegt das Adam-Team Fahrner/Wenzel in Front, gefolgt von Griebel/Rath (+46,4 sec) und Kreim/Engel (+2:52,4 min). Hervorragende Leistung vom Junior-Team M. Griebel. Sein Bruder Felix Griebel hatte Pech in der WP 3 mit abgerissener Antriebswelle.  Er verlor fast 30 Minuten und wurde von Platz 6 ans Ende des Opel Rallye Cup zurück geworfen (23.).

Am morgigen Sonnabend sind vom WRC-Starterfeld weitere 6 WP zu absolvieren. Dabei 2x die berühmt, berüchtigte Panzerplatte Baumholder über jeweils 41,08 Kilometer.