Am Tag vor dem Start zur 30. Rallye Dakar in Lissabon wurde der Offroad- Klassiker am 04. Januar 2008 bedingt durch Terrorismus Warnungen abgesagt.

VW Race Touareg; Dieter Depping/Timo Gottschalk Bild1Schwerin-NEWS sprach nach der Rückkehr des VW-Teams mit dem Ex-Copiloten von Armin Kremer (Severin) in der APRC-Serie 2004 und jetzigen VW-Dakarstarter Timo Gottschalk (Berlin) und dessen VW Race Touareg Fahrer Dieter Depping (Wedemark):
Timo Gottschalk; VW Dakar-Werksteam Bild2Timo Gottschalk sagt:
Es war ein großer Schock für uns Alle, anfänglich kaum zu glauben.
Wir waren über das Jahr hinweg sehr viel zum Testen und haben auch viele Stunden in der Werkstatt bei Volkswagen Motorsport verbracht. Nach einem guten Roll Out in Lissabon am 2. Januar waren wir sehr zuversichtlich und voller Vorfreude. Die Entscheidung der ASO muss man jedoch respektieren, so schön wie dieser Sport ist und die Faszination Dakar, dies steht nicht in Relation zu dem Risiko Teilenehmer und Anwohner der Gefahr eines Terroranschlages auszusetzen.
Aber ich bin sicher die ASO wird einen würdigen Ersatz finden.

Dieter Depping sagt:

Der Einsatz für Volkswagen Motorsport zur Dakar 2008 war eine große Chance für Timo und mich. Nach dem wir 2007 den Race Truck für unser Team erfolgreich nach Dakar steuerten, bekamen wir dieses Jahr die Möglichkeit unser können mit dem Race Touareg zu beweisen. Die Absage trifft Alle Beteiligten sehr hart. Unser Team war gut vorbereitet und es hätte ein tolles Rennen werden können. Nach diesen Terrordrohungen jedoch musste der Veranstalter entsprechend reagieren. Ich hoffe wir bekommen eine neue Chance und die vielen Privatiers überstehen diesen Tiefschlag.

Das Gespräch mit Timo Gottschalk führte Peter Bohne; Foto (2): P. Bohne