Premium-Winterreifen für die gehobene Mittel- und Oberklasse sowie SUV. Asymmetrischer Spezialist für Sicherheit und Fahrspaß auf verschneiten und trockenen Straßen.

Berlin (pb): Der neue Continental WinterContact TS 850 P toppt das Vorgängermodell beim Handling auf Schnee und trockener Straße sowie beim Bremsen. Möglich wird dies durch die neue Profilauslegung des asymmetrischen Winterreifens für die gehobene Mittel- und Oberklasse sowie SUV. Continental wird das neue Produkt auf demselben Preisniveau anbieten wir die Vorgängermodelle (siehe bitte auch „Continental: Neuer ContiWinterContact TS 850“ vom 25.09.2012; autoreport-pb).

Handling auf Schnee – plus fünf Prozent
Sicherheit und Fahrspass auf verschneiten Straßen werden vor allem durch die Auslegung der Innenschulter von Winterreifen beeinflusst. Hier profitiert der neue Winterreifen von Continental im Vergleich zum Vorgängermodell von höheren Winkeln und einem geringeren Abstand der Lamellen. Dazu haben die Entwicklungsingenieure mehr Profilblöcke auf der Lauffläche anbringen können, so dass die Zahl der Griffkanten in Querrichtung deutlich gesteigert wurde. Die Lamellen in der Laufflächenmitte sowie der Innenseite des Reifens können mehr Schnee aufnehmen und in Reibung – und damit in Grip – umsetzen. So legt der neue Premium-Winterreifen um fünf Prozent in den Handlingeigenschaften auf Schnee zu.

Handling auf trockener Straße – plus zwei Prozent
Das Trockenhandling von Winterreifen wird in hohem Maße durch ihre Profilsteifigkeit beein-flusst. Bei asymmetrischen Profilen konzentrieren sich die Reifenentwickler daher vor allem auf die Außenschulter des Reifens. Daher sind die Lamellen der äußeren Blöcke des Reifens so gestaltet, dass sie die Steifigkeit des Blocks unterstützen. So können die Lenkbefehle bei schneller Kurvenfahrt noch präziser umgesetzt werden. Ein weiterer Trick der Ingenieure ist die verkürzte Seitenwand, die den schnellen Aufbau von Seitenkräften unterstützt.

Bremsen – bis zu fünf Prozent besser
Für die Haftung beim Bremsen sorgt bei asymmetrischen Profilen der mittlere Bereich der Bodenaufstandsfläche. Um besonders kurze Verzögerungswerte zu erreichen, nahmen die Entwickler Anleihen an Sommerreifen: In der Mitte des Profils findet sich eine unterbrochene Bandstruktur, die das Kippen der Profilblöcke nicht zulässt, so dass beim Bremsen auf trockener und nasser Straße die hohen Kräfte wirkungsvoll übertragen werden können. Je nach Untergrund – nasse oder trockene Straße – verkürzen sich die Bremswege um bis zu fünf Prozent.

drlangebild1.jpg - 36.65 Kb     wintercontactts850p.jpg - 38.43 Kb    schneebremsvergleich_fotconti.jpg - 37.50 Kb    taraxagum.jpg - 38.28 Kb
SUV-Versionen – robust auch auf Schotterstrecken
Der Continental WinterContact TS 850 P SUV wurde mit mehr Profil-Positivanteil – also größeren Profilblöcken – ausgestattet, so dass das Eindringen von Steinen beim Fahren auf Schotterpisten verhindert wird. Gleichzeitig ist die Karkasse so ausgelegt, dass sie die Gewichte der schwereren SUV problemlos trägt und die hohen Kräfte beim Bremsen, Kurvenfahren und Beschleunigen effektiv überträgt.

Lieferprogramm für Felgen zwischen 16 und 20 Zoll Durchmesser
Das Lieferprogramm zum Produktionsstart in Herbst 2014 ist so ausgelegt, dass von Anfang an eine gute Auswahl für stärker motorisierte und sportlich ausgelegte Wagen bereitsteht. Continental bietet den WinterContact TS 850 P für Felgen zwischen 16 und 20 Zoll Durchmesser sowie in Breiten von 205 bis 275 Millimetern an. Geschwindigkeitsfreigabe bis zu sportlichen 270 km/h.

Gebrauchte Winterreifen aus dem Internet – Preiswertes Risiko?
Sehr günstige Reifen aus Internet-Auktionen beinhalten ein hohes Risikopotenzial. Das ist das Ergebnis einer Stichprobe, die Continental im September 2014 durchgeführt hat. Auf einer der bekanntesten Internet-Auktionsbörsen wurden 32 sehr preiswerte Winterreifen unterschiedlicher Hersteller und Größen auf Felge gekauft und anschließend von den Fachleuten des Reifenherstellers gründlich untersucht.
Das Fazit: Keines der online erworbenen gebrauchten Produkte war fehlerlos oder entsprach gängigen Mindestanforderungen an die Sicherheit, da die Mischungen bereits deutlich ausgehärtet waren. Dazu kamen Schäden durch Nägel, Ablösungserscheinungen der Lauffläche und Beschädigungen der Seitenwand und der Aufsatzfläche zwischen Reifen und Felgen, dem so genannten Wulstbereich. „Ich würde definitiv keinen dieser Reifen fahren wollen“, bilanzierte Lutz Friedrich, Kundendienstmitarbeiter von Continental, das Ergebnis seiner Untersuchungen.

Reifen für die Zukunft – Conti entwickelt Nachhaltigkeit
„Reifen aus der Pusteblume“, dazu arbeitet Continental mit dem Fraunhofer Institut für Molekularbiologie und angewandte Ökologie zusammen. Ziel: Der Einsatz von Naturkautschuk aus der Wurzel des Löwenzahns als wirtschaftlich nutzbarer Ersatz des Naturkautschuks aus dem Regenwald. Diese Pflanzen können sogar auf Böden wachsen, die sich nicht für die Nahrungsmittelproduktion eignen, wodurch der Anbau in Mitteleuropa, also die „Plantage am Reifenwerk“, ökologisch und ökonomisch sinnvoll ist. Durch die kurzen Transportwege wird der CO2-Ausstoß deutlich verringert, Monokulturen von Gummibäumen in den Regenwaldgebieten können verringert werden und die Reifenbäcker können sich etwas von den Schwankungen am Naturkautschuk-Weltmarkt entkoppeln. Bedenkt man, dass zwischen 10 und 30 Prozent des Kautschuks in einem Pkw-Reifen aus dem Gummibaum, der „Hevea brasiliensis“, stammen, wird der Vorteil schnell sehr greifbar deutlich. Erstes Ergebnis: TARAXA GUM (siehe Foto). Foto (4): Conti, P. Bohne (3)