Der Roadster Nissan 370 Z öffnet sein Softtop auf Knopfdruck in 20 Sekunden, sein 3,7-Liter V6 leistet jetzt 328 PS. Das Kultauto „Cube“ bietet großzügige Raumverhältnisse im „Schuhkarton“-Design, Benziner und Diesel jeweils mit 110 PS.

Hamburg (pb): Auf seiner Frühjahrs-Roadshow präsentiert Nissan Deutschland zwei extreme Modelle. Zum einen den überarbeiteten Nissan 370 Z Roadster mit nunmehr 241 kW/328 PS (plus 15 PS zum Vorgängermodell 350Z) und den City-Flitzer Cube mit wahlweise 1,5-Liter Diesel oder 1,6-Liter Benziner (jeweils 110 PS). Letzterer ist auch mit stufenlosen CVT-Getriebe erhältlich.
japan2004bild1.jpgnissacubebild2.jpgDer „Querdenker“ Cube begann vor sieben Jahren die japanischen Autofahrer zu verzaubern. Der eckig-quardratische Nissan Cube wurde auf Anhieb ein Objekt der Begierde. Das ungewöhnliche Exterieur – sicherlich auch hier in Deutschland sehr gewöhnungsbedürftig – verhalf dem Cube zum Kultstatus in Japan. Mir fiel bei meinem APRC Japan-Trip 2004 bereits ein „Schuhkarton“ auf (Foto oben rechts). Doch erst in dritter Generation schaffte es das kultige Auto als Linkslenker nun auch in die USA und nach Europa.
nissancubebild2a.jpgDer Cube-Jahrgang 2010 wahrt die Design-DANN seines Vorgängers, ist aber in der Länge (3.980 mm) um 25 cm gewachsen. Ein fest installiertes Panorama-Glasdach sorgt für einen freudlich/hellen Innenraum. Die runde „Fluffy“-Matte aus langflorigem Teppichboden auf der Mitte des Armaturenbrettes wird nicht jedermanns Sache sein, zumal sie kaum Haftung erzeugt und damit als Ablage ziemlich unbrauchbar ist.
Zur Option stehen zwei Antriebsaggregate, ein Benziner 1,6-Liter mit 110 PS und 5-Gang-Getriebe (Option stufenloses X-tronic-CVT-Getriebe) sowie ein 1,5-Liter Diesel (6-Gang-Getriebe) mit ebenfalls 110 PS.
nissancubebild3.jpgAlle Modelle sind serienmäßig mit ESP, manueller Klimaanlage, sechs Airbags, elektrischer Servolenkung und einem Panorama-Glasdach ausgestattet. Ergänzungen können dank dreier Ausstattungspakete geordert werden.
Fazit nach ersten Fahrkilometern: Der Cube wirkt auf seinen Betrachter eigenwillig, aber durchaus beachtenswert. nissancubebild4cockpit.jpgDas Auto ist kompakt und geräumig, wendig und spritzig im City-Verkehr. Preis 18.000,- (1,6-Liter), 19.500,- (mit CVT-Getriebe) und 20.000,- € (1,5-Liter dCi mit DPF).

Nun ist sie komplett – die Nissan Sportwagen-Familie. Nach dem Supersportwagen GT-R und dem reinrassigen Sportcoupe 370Z kommt pünktlich zum Frühjahr 2010 die offene Variante des japanischen Klassikers mit nissan370zbild1.jpgautomatisch versenkbarem Stoffverdeck auf den deutschen Markt. Der neue 370Z Roadster wird wie das Coupe vom 328 PS starken 3,7-Liter V6-Benziner (Euro 5) angetrieben. Sein 6-Gang-Schaltgetriebe kann auch durch eine Sieben-Stufen-Automatik abgelöst werden. Das mehrlagige Stoffdach erhielt ein im Vergleich zum Vorgängermodell leicht vergrößertes beheizbares Heck-Glasfenster, es lässt sich per Knopfdurck in 20 Sekunden öffnen/schließen.

nissan370zbild3.jpgWährend der 350Z 313 PS hatte, sind nun stolze 328 PS/363 Nm abrufbar. Der Durchschnittsverbrauch (11,2/100 km; Automatik 10,9) konnte um neun bzw. zwölf Prozent gesenkt werden. Höchstgeschwindigkeit 250 km/h (abgedrosselt), Sprint von 0 auf 100 km/h in 5,5 Sekunden.

nissan370zbild4cockpit.jpgFazit nach ersten Fahrkilometern: Genuss pur im offenen 370Z bei Sonnenschein und bei einem Preis ab 41.390,-€ nissan370zbild2.jpgauch noch durchaus akzeptabel für diesen leistungsstarken Sport-Roadster.

Foto (9): P. Bohne