Als weltweit erster Pkw- Hersteller führt Subaru einen Diesel Boxermotor für seine Modelle Outback und Legacy ein. Es folgen noch im Jahre 2008 Forester und Impreza.

Logo Subaru Boxer Dieselmotor Bild1Kronberg (pb): Subaru gilt als weltweit größter Hersteller von allradgetriebenen Pkw, brachte bereits 1972 den ersten Allrad-Pkw auf den Markt. Seither hat Subaru mehr als acht Millionen Allrad-Pkw verkauft. Subaru`s Kerntechnologie ist der symmetrische Allradantrieb Symmetrical AWD, er setzt unverzichtbar einen Boxermotor voraus. Subaru Boxer Dieselmotor Bild2
Dieselmotore erfreuen sich in Europa und Deutschland wegen ihrer Sparsamkeit zunehmender Beliebtheit, markenunterschiedlich ist ihr Anteil im Modellprogramm auf über 50% gewachsen. Diesem Trend folgend, entwickelten die Subaru-Ingenieure nun einen Boxer-Diesel, können so ihr erfolgreiches symmetrisches Allrad-Prinzip beibehalten.
Subaru hat die Technologie des Boxermotors über viele Jahre kontinuierlich weiter entwickelt und perfektioniert. Viel Erfahrung und Kompetenz sammelte Subaru in der FIA Rallyemeisterschaft – sechs WM-Titel – , sie floss in die Entwicklung des ersten Boxer-Dieselmotors der Welt für Pkw ein und ist die Basis für Leistung, Standfestigkeit und effizienten Verbrauch. Subaru Boxer Dieselmoto, 2,0-Liter, 150 PS Bild3Der nun vorgestellte erste Boxer-Dieselmotor ist ein 2,0-Liter Vierzylinder-Turbodiesel, Leistung 110 kW/150 PS und 350 Nm bei 1.800/min. Mit Dieselmotor: Subaru Legacy Bild5Legacy und Outback sind die ersten zwei Subaru-Modell mit Mit Dieselmotor: Subar Outback, Bild 4Dieselmotor, im Herbst folgt der Forester und Ende des Jahres 2008 der Impreza.
Bauartbedingt erzeugt der Boxermotor kaum Vibrationen, die gegenüberliegenden je zwei Zylinder heben die Massenkräfte wechselseitig auf. So kann auf die sonst üblichen Ausgleichswellen eines Reihenmotors verzichtet werden. Der neue Boxer-Diesel läuft leise und seidenweich, zur Gemischaufbereitung setzt Subaru ein Common-Rail-System mit einem Einspritzdruck von 1.800 bar ein. Der Turbolader arbeitet mit variabler Turbinengeometrie, liefert über die gesamte Drehzahlbreite kontinuierlich Leistung. Diesel-Partikelfilter (offenes System) und Oxidationskatalysator sind serienmäßig an Bord, Abgaseinstufung Euro4.
Preis: Der Mehrpreis gegenüber dem Benziner beträgt 2.000,-€
Kraftstoffverbrauch (Werksangabe): Legacy 5,6 Liter/100 km; CO2 –Emission: 148 g/km
Outback 5,8 Liter/100 km; CO2- Emission: 153 g/km
Fazit:
(+) Subaru bietet nun schrittweise für seine Modellreihen wahlweise den 2,0-Liter Boxer Dieselmotor mit 150 PS an.
(-) Für das Subaru-Flaggschiff Tribeca steht noch kein Dieselaggregat zur Verfügung. Ob es in naher Zukunft auch zur Entwicklung eines Sechszylinder Boxer Dieselmotor kommt, steht noch nicht fest. 6-Gang-Schaltgetriebe erst im Herbst für den neuen Forester, eine 5-Gang-Automatik ist erst für 2009 in Planung.
Erster Fahreindruck: Im Legacy gefällt der Diesel Boxermotor besser als im Outback. Während der Legacy ruhig und geschmeidig über die Straße rollt, fordert der schwerere Outback mehr Drehzahl und öfters Schalten. Foto (5): P. Bohne