Mit Stohl Racing (Wien absolvierte Monte-Starter Armin Kremer in der vergangenen Woche in Weiz (Österreich) einen umfangreichen Fahrwerkstest für den Hersteller von von Fahrwerksteilen aus Japan in Vorbereitung des WM-Laufes Rallye Monte Corlo (15.-20 Januar 2013).

Weiz/Schwerin (pb): Typische Monte-Bedingungen: Morgens Schnee, welcher am Tag etwas taut. Ideale Witterungsbedingungen für einen Test in Vorbereitung des WM-Startes des Mecklenburger Armin Kremer im von Stohl-Racing eingesetzten Subaru Impreza STi.
arminkremer.jpgArmin Kremer: „Wir fanden sehr gute Bedingungen vor, um Fahrwerks und Reifentest durchzuführen. Wir haben für die Firma „Tein Fahrwerke“ aus Japan viele Komponenten testen können. Im Ergebnis sind wir nun soweit, dass für den Subaru Impreza sehr gute Möglichkeiten gefunden wurden. Sowohl auf Schnee, Eis, nasser Fahrbahn oder trockenen Bedingungen haben wir Voraussetzungen, das Auto gut abzustimmen. Aber wer die Rallye Monté Carlo kennt, der weis: die äußeren Bedingungen sind schwer zu kalkulieren und die Reifenwahl ist von entscheidender Bedeutung. Uns stehen Reifen von Michelin zur Verfügung, Spikes- und Winterreifen, dazu eine extrem weiche und eine harte Mischung für nasse und trockene Fahrbahn“.
Der WM-Lauf geht über vier Tage – Start Mittwoch 16.01.13, erste WP (Wertungsprüfung) um 09:03 Uhr Le Moulinon – Antraigues über 36,87 Kilometer. Insgesamt sind an den vier Wertungstagen 18 WP´s zu absolvieren. Dabei steht der Sonnabend ganz im Zeichen des Col de Turino, bekannt als „Nacht der langen Messer“. Dreimal steht diese bekannteste Monté-Prüfung an, als vorletzte WP 17 dann in der Nacht ab 20:58 Uhr.
Kremer: „In der Ardeche warten sehr anspruchsvolle Prüfungen auf uns wo die Straße keine 50 Meter geradeaus geht – oder mal eine Wertungsprüfung mit enorm langgezogenen hohen subaruimprezastiargentinien.jpgKurvengeschwindigkeiten“.
Eine Schlüsselfigur bei der Monté kommt dem „Eisspion“ zu. Dieser darf zwei Stunden vor der eigentlichen Rallye über die Prüfung fahren um letztendlich eine Reifenwahl zu empfehlen. Hinzu kommt, ihm obliegt es auf bestimmte Schwierigkeiten auf der WP hinzuweisen und dem Fahrer per Handy vor dessen WP-Start noch zu informieren.. Durch die ständig ändernden Bedingungen auf Grund Höhenmetern und Temperaturen in den französischen Alpen, ist dies eine ganz spezielle Herausforderung.
Kremer: „Von Samstag bis Montag war ein dreitägiges Abfahren der Wertungsprüfungen zur Anfertigung des „Aufschriebes“ erlaubt. Maximal konnten wir zweimal über die WP fahren.
Der Aufschrieb für den Co-Piloten dient zur Ansage an den Fahrer zum Streckenverlauf. Neben Fahrer Armin Kremer sitzt Klaus Wicha (Bad Karlshaven) im Subaru Impreza. „Er ist ein sehr erfahrener Co-Pilot, der voll im Team integriert ist und es ist hervorragend, dass ich mit ihm zusammen diese Aufgabe erhalten habe“, so Kremer.

Stohl Racing (Groß Enzersdorf bei Wien) mit Teamchef Manfred Stohl ist sehr gut vorbereitet und weiß, das diese Rallye vom Team und vom Rallyeboliden Subaru Impreza STi alles abfordert. Insgesamt geht es über 1.817 km Langstrecke, in die 18 Wertungsprüfungen mit insgesamt 465,2 km Länge eingebettet sind.

Am heutigen Dienstag ist „Shake down“ und die Technische Abnahme der Fahrzeuge, Start dann am morgigen Mittwoch. Kremers Startnummer: 33, unmittelbar hinter dem von Skoda Deutschland eingesetzten Fabia S2000 mit dem Team Sepp Wiegand/Christian Frank aus Zwönitz im Erzgebirge. Insgesamt haben 84 Teams gemeldet. Für VW-Motorsport ist es der Premierenstart als Werksteam mit zwei Polo R WRC in der Rallyeweltmeisterschaft 2013.

TV-Zeiten:

RTL, Servus TV, n-tv und Sport1 berichten, die aktuellen Sendezeiten entnehmen Sie bitte aus den jeweiligen Programmvorschauen.

Foto (2): Peter Bohne